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Musikalisch für Inklusion und Teilhabe

Musikalisch für Inklusion und Teilhabe

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Die Notenträumer, der Chor der Lebenshilfe Hildesheim hat die Übergabe des Weihnachtsbaumes im Paul-Löbe-Haus in Berlin musikalisch begleitet. Ein Dankeschön an alle Politiker*innen, die sich an der Seite von Menschen mit Behinderung für eine inklusive Gesellschaft einsetzen und eine Aufforderung dieses weiter zu tun.

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Jedes Jahr bekommen die Mitglieder des Deutschen Bundestages einen geschmückten Weihnachtsbaum von der Lebenshilfe. Bärbel Bas, die Präsidentin des Deutschen Bundestages hat für die Abgeordneten den Baum in Empfang genommen.

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Eröffnet hat die Veranstaltung Ulla Schmidt, die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Bundesministerin für Gesundheit. Mit Liedern, die die Botschaft der Veranstaltung unterstreichen, haben die Notenträumer den musikalischen Akzent gesetzt. Ist da Jemand, der an mich glaubt. Eine Textpassage aus einem der vorgetragenen Lieder trifft es auf den Punkt. Der Weihnachtsbaum steht geschmückt hinter dem Chor. Für den Weihnachtsbaum hat die Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann dieses Jahr den Baumschmuck bereitgestellt.

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Vor der Veranstaltung haben die Notenträumer den Bundestagsabgeordneten Bernd Westphal besucht.

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Mit einem herzlichen Empfang und einer kleinen Führung durch das Paul-Löbe-Haus wurde gestartet. Alles war super organisiert.

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In einem interessanten Austausch hat Bernd Westphal den Notenträumern den Berliner Politikalltag anschaulich erklärt. Aber auch die Berichte aus der Lebenshilfe Werkstatt durften nicht fehlen.

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Denn Bernd Westphal ist nicht nur Fan der Notenträumer, sondern auch im Austausch mit der Lebenshilfe Hildesheim.
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Medienmitteilungen 2022: Sozialdienstleister-Hilfsfonds muss auch für Angebote für Menschen mit Behinderung gelten

Aktuelle Medienmitteilung der Fachverbände für Menschen mit Behinderung vom 2.12.2022

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung weisen auf Lücken im Gesetzentwurf zur Energiepreisbremse hin:

Sozialdienstleister-Hilfsfonds muss auch für Angebote für Menschen mit Behinderung gelten

Berlin,02. Dezember 2022
Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am morgigen 3. Dezember 2022 weisen die Fachverbände für Menschen mit Behinderung darauf hin, dass der Hilfs­fonds des Bundes für soziale Dienstleister auch für Wohneinrichtungen und andere Angebote für Menschen mit Behinderung wie Tagesförder­stätten, betreute Wohngruppen sowie Tagesbildungsstätten gelten muss.

In dem vorliegenden „Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Preisbremse für leitungsgebundenes Erdgas und Wärme und zur Änderung anderer Vorschriften“ sind zwar Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, der Werkstätten für behinderte Menschen und der anderen Leistungsanbieter neben denen der medizinischen Reha­bilitation als anspruchsberechtigte Leistungserbringer berücksichtigt. Dies begrüßen die Fachverbände ausdrücklich.

Die Energiekrise gefährdet jedoch bundesweit alle Dienste und Einrich­tungen für Menschen mit Behinderung, auch solche, die bisher nicht vom Gesetzentwurf erfasst sind. Für diese Einrichtungen ist weder die Einführung von Hilfefonds auf Länderebene, noch eine kurzfristige Anpassung der Vergütungen aufgrund der gestiegenen Energiekosten sichergestellt oder auch nur absehbar. 
Die Fachverbände fordern daher einen Bundeshilfsfonds, der für alle Leistungserbringer der Behindertenhilfe zur Verfügung steht und damit gleichwertige Lebensverhältnisse schafft.

Zudem befürchten die Fachverbände für Menschen mit Behinderung, dass sich die Situation für Einrichtungen und Dienste der Behinderte­nhilfe im Jahr 2023 weiter verschärfen wird. Deshalb fordern sie für das Jahr 2023 ein weiteres Hilfspaket durch die Bundesregierung. 
Auch die ExpertInnen-Kommission Gas und Wärme hatte nicht nur einen Hilfsfonds für bereits im Jahr 2022 entstandene Mehrkosten vorgeschlagen, sondern insbesondere für Mehrkosten, die im Jahr 2023 trotz Gas- und Strompreisbremse entstehen werden.

Aus Sicht der Fachverbände für Menschen mit Behinderung ist es dringend geboten, die Lücken im Gesetzentwurf zu schließen und die bisher ungeklärte Refinanzierung von Wohneinrichtungen und anderen Angeboten für Menschen mit Behinderung sicherzustellen.

Zum Hintergrund:

Der Bundeskanzler und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder hatten in ihrer Besprechung am 2. November 2022 festgelegt (MPK-Beschluss), dass Mittel in Höhe von bis zu 1 Milliarde Euro für ein Hilfsprogramm für soziale Dienstleister über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) zur Verfügung gestellt werden. Mit dem dazu am 24. November 2022 vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf soll die Funktionsfähigkeit von Rehabilitationseinrichtungen und 
-diensten gewährleistet werden, die durch die steigenden Energieträgerpreise stark gefährdet sind. Der Entwurf muss nun im Deutschen Bundestag beraten und beschlossen werden.

Die Stellungnahme der Fachverbände für Menschen mit Behinderung zu dem Gesetzentwurf kann hier heruntergeladen werden: https://www.diefachverbaende.de/stellungnahmen/  

Die fünf Fachverbände für Menschen mit Behinderung repräsentieren ca. 90 Prozent der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung in Deutschland. Ethisches Fundament der Zusammenarbeit ist das gemeinsame Bekenntnis zur Menschenwürde sowie zum Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft. Weitere Informationen unter: www.diefachverbaende.de

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Medienmitteilung 2022:  Erwin Drefs als neuer Landesvorsitzender der Lebenshilfe Niedersachsen gewählt 

Medienmitteilung des Landesverbandes vom 28. November 2022

Erwin Drefs als neuer Landesvorsitzender der Lebenshilfe Niedersachsen gewählt 


Erwin Drefs

Auf der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Niedersachsen am 26.11. ist Erwin Drefs zum neuen Landesvorsitzenden gewählt worden. Neue stellvertretende Vorsit-zende ist Dr. Cornelia Kammann, das Amt des Schatzmeisters übernimmt Christian Siemers. 

(Hannover, 26.11.2022) Der neue Vorsitzende Erwin Drefs war in den vergangenen Jahren bereits als stellvertretender Vorsitzender im Landesvorstand aktiv. Nun löst er Franz Ha-verkamp als Vorsitzenden ab. „Ich freue mich darauf, mich auch weiterhin im Vorstand der Lebenshilfe Niedersachsen für Selbstbestimmung und Teilhabe einzusetzen und diese so wichtigen Rechte nun als Vorsitzender noch aktiver nach außen zu vertreten“, so Drefs. Als ehemaliger Geschäftsführer der Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg und aktives Mitglied im Vorstand der Lebenshilfe Oldenburg ist Drefs der Lebenshilfe bereits seit vielen Jahren verbunden und bringt so wertvolle Perspektiven in den Vorstand ein. 

Geschäftsführender Vorstand der Lebenshilfe Niedersachsen

Genau wie Drefs gehörte auch Christian Siemers, Vorstand der Lebenshilfe Seelze, bereits dem Landesvorstand an. Dr. Cornelia Kammann, Prokuristin in der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück, stößt durch ihre Wahl neu dazu. Gabriele Bökenkröger aus Hameln kom-plettiert den geschäftsführenden Vorstand. 

Der ehrenamtliche Vorstand der Lebenshilfe Niedersachsen wird alle vier Jahre auf der Mitgliederversammlung von Delegierten der 117 Mitgliedsorganisationen gewählt. 

Die Lebenshilfe Landesverband Niedersachsen e.V. wurde am 13. Oktober 1962 von 10 Orts- und Kreisvereinigungen gegründet. Heute gehören dem Landesverband 117 Mitglied-sorganisationen an. Über 75 % aller in Niedersachsen tätigen teilstationären Eingliede-rungseinrichtungen haben sich in der Lebenshilfe Niedersachsen als ihrem Dach- und Fachverband zusammengeschlossen. Die Lebenshilfe ist Elternvereinigung, Fachverband und Trägerin von Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung. Der Selbsthilfege-danke hat dabei große Bedeutung. Über die Akademie für Rehaberufe bietet die Lebens-hilfe Fortbildungen insbesondere für Fachkräfte, Menschen mit Beeinträchtigung und An-gehörige an. 

Mit Standorten in Hildesheim, Wildeshausen und Hannover ist die Lebenshilfe Niedersach-sen Ausbilderin in der Heilerziehungspflege in Niedersachsen. Die Geschäftsstelle des Landesverbandes der Lebenshilfe hat ihren Sitz in Hannover. 

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Weihnachtsmarkt Drispenstedt

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Der Drispenstedter Weihnachtsmarkt

Geschäftiges Treiben an den Marktständen, weihnachtliche musikalische Untermalung und leckere Speisen und Getränke. 

Vor der Werkstatt der Lebenshilfe Hildesheim, 

in der Hildebrandstraße 95

am 04.12.2022

von 11 Uhr bis 16 Uhr 

findet der 31. Drispenstedter Weihnachtsmarkt statt. 

Es wird anders als gewohnt Wir schlagen ein neues Kapitel auf. 

Der Weihnachtsmarkt wird eine Frischluftveranstaltung.

Wir bieten weiterhin Marktstände mit unterschiedlichsten Angeboten. Musikalisch wird die Veranstaltung von den Notenträumern, dem Chor der Lebenshilfe und dem Sarstedter Blasorchester begleitet.

Auch für die Kinder ist wieder etwas dabei. Stockbrot, Adventsschminken und gemeinsames Basteln, wird für die jungen Besucher angeboten.

Ein abwechslungsreiches Angebot von Selbstgemachtem und Weihnachtlichem ist an den Marktständen zu finden.

Abgerundet wird das Ganze durch eine Auswahl an unterschiedlichen Speisen und Getränken.

Wir freuen uns, auch wieder den engagierten Elternbeirat der Lebenshilfe Hildesheim mit der Cafeteria an Bord zu haben.

Genießen Sie den Tag und haben Sie eine schöne Zeit.

Wir freuen uns auf das Wiedersehen.

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Medienmitteilung 2022: Menschen mit Behinderung nicht vergessen!

Aktuelle Medienmitteilung der Fachverbände für Menschen mit Behinderung vom 2.11.2022

Menschen mit Behinderung nicht vergessen!

Fachverbände fordern Unterstützung für Einrichtungen der Behindertenhilfe

Im heutigen Bund-Länder-Gespräch stehen die Unterstützungs­maß­nahmen angesichts der massiv gestiegenen Energiepreise auf der Tagesordnung. Für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen soll es einen Hilfsfonds des Bundes geben, für Einrichtungen der Behindertenhilfe sollen die Länder Unterstützung leisten – so der Abschlussbericht der Gaspreiskommission vom Montag. In der Beschlussvorlage für die Sitzung werden die Dienste und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung allerdings nicht einmal erwähnt.

„Menschen mit Behinderung dürfen nicht vergessen werden! Die Dienste und Einrichtungen zu ihrer Unterstützung müssen als gemeinnützige Organisationen abgesichert werden, damit sie durch die hohen Energiepreise nicht zerstört werden“, so Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. „Bund und Länder müssen heute auch über eine bundesweite Lösung sprechen, wie ein solcher Hilfsfonds von den Ländern eingerichtet werden kann.“
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Medienmitteilung 2022: Keine Ex-Post-Triage wie sie Ärzteverbände fordern

Medienmitteilung des Bundesverbandes vom 20. Oktober 2022

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung zur Anhörung zum Triage-Gesetzentwurf:

Keine Ex-Post-Triage wie sie Ärzteverbände fordern

Berlin, 20. Oktober 2022 – Anlässlich der gestrigen öffentlichen Anhörung im Bundestag zum sogenannten Triage-Gesetzentwurf erklären die Fachverbände für Menschen mit Behinderung:

Eine Zulassung von Behandlungsabbrüchen, um andere Patienten mit einem Beatmungsgerät zu behandeln (Ex-Post-Triage), lehnen die Fachverbände für Menschen mit Behinderung entschieden ab. Diese Ex-Post-Triage hatten Ärzteverbände in der Anhörung massiv gefordert. Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber unmissverständlich aufgegeben, Menschen mit Behinderung bei Zuteilungsentscheidungen im Fall knapper intensivmedizinischer Ressourcen, auch Triage genannt, wirksam vor Diskriminierung zu schützen. Bei der Zulassung der Ex-Post-Triage ist jedoch zu befürchten, dass gerade Menschen mit Behinderung und Vorerkrankungen im Zugang zur lebensrettenden Behandlung benachteiligt werden. Ein solches Gesetz darf nicht verabschiedet werden!
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Ist ein weißer Monitor Weißware?

Ist ein weißer Monitor Weißware?

Besuch Werkstoffhof 6204

Da steht ein Monitor mit weißem Gehäuse im Container für Weißware. Das ist falsch entsorgt und wird gleich richtig zugeordnet. Der Monitor gehört zum Elektroschrott, erklärt Katja Matzke, die im Auftrag des Zweckverband Abfallwirtschaft Hildesheim (ZAH) uns begleitet.
28 Beschäftigte aus allen Werkstattstandorten der Lebenshilfe Hildesheim haben sich vor dem Werkstoffhof in Hildesheim versammelt. Alle Besucher*innen haben eine Warnweste bekommen und angezogen.
In Zweierreihe haben wir dann den Werkstoffhof betreten. Ein Auto nach dem anderen fuhr an die Container, um Sachen zu entsorgen. Die einen hatten Bauschutt, die anderen gelbe Säcke und wieder andere haben Pappe und Leuchtstofflampen entsorgt. Katja Matzke hat uns von Entsorgungsstelle zu Entsorgungsstelle geleitet. Von Container zu Container. Jeder Container hatte ein anderes Schild, mal Metall, mal Holz Außenbereich oder Holz Innenbereich.

Besuch Werkstoffhof 6205

Selbst für Schuhe, die noch gut sind und weitergetragen werden können, gibt es dort einen passenden Container. Zu jeder Entsorgungsstelle hat Katja Matzke interessante Infos mitgeteilt. Allerdings ist der Werkstoffhof in Hildesheim recht klein. Dort dürfen nur kleinere Mengen und Sachen aus Privathaushalten entsorgt werden. Vieles sogar kostenlos oder für einen kleinen Geldbetrag, wie Katja Matzke berichtet.
Daher ist es unverständlich, findet Sie, dass so viel Müll wild entsorgt wird. Wenn man erwischt wird, kostet das richtig viel Geld als Strafe.
Große Mengen von Betrieben und Schadstoffe müssen allerdings zur Entsorgung auf den Wertstoffhof nach Heinde gebracht werden und Biomüll wird im Kompostwerk entsorgt.
Zum Schluss zeigt sie uns auch noch die ZAH-App. Mit der können nicht nur die aktuellen Müllabfuhrtermine für die eigene Adresse angezeigt, sondern auch wild entsorgter Müll einfach gemeldet werden.
Und zum Schluss noch die Auflösung. Weißware sind Haushalts-Großgeräte wie Elektro-Herde, Kühlschränke, Tiefkühlschränke und -truhen, Waschmaschinen, Wäschetrockner und Geschirrspüler. Der Begriff kommt noch aus einer Zeit als diese Geräte ein weiß emailliertes Gehäuse hatten.

Besuch Werkstoffhof 6206

Mit dieser Führung ist unser Projekt Müll vollständig. Wir danken Katja Matzke und der ZAH für die vielen Informationen und der Begleitung und Unterstützung unserer Aktivitäten. Aufgrund der positiven Resonanz der Beschäftigten werden wir nächstes Jahr weitere Aktionen rund um den Müll anbieten.
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