Sportangebote

begleitende Massnahmen 2754

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik, kurz „KG“ genannt, wird für 1 (höchstens 2) Personen pro Übungseinheit angeboten und dauert 30 Minuten.
Was ist eigentlich Krankengymnastik?
Dieser Name ist nicht ganz richtig. Niemand muss krank sein, um KG machen zu können. Durch Übungen aus der KG können z.B. beginnende Haltungsschäden und Fehlbelastungen vermieden werden. Rückenschmerzen, die viele Menschen durch Computerarbeit, langes Sitzen oder falsches Heben haben, können durch KG-Übungen gelindert oder behoben werden. Krankengymnastik bedeutet „Aktives Handeln gegen Schmerzen“. Auch nach Unfällen hilft die KG, schneller wieder auf die Beine zu kommen. Für Rollstuhlfahrer ist die KG sehr wichtig, denn dadurch können sie alle Muskeln und Gelenke geschmeidig und beweglich halten. Gangschulung und Rollstuhltraining sind ebenfalls feste Bestandteile der KG. Nebenbei kann jeder Teilnehmer spezielle, auf ihn zugeschnittene Übungen erlernen, die er ohne Hilfe zu Haus fortführen kann.
Und geht es unserem Körper gut, dann haben wir bei der Arbeit und in unserer Freizeit viel mehr Spaß und Freude.

Zusätzlich bieten wir die Möglichkeit Krankengymnastik auf Rezept durch einen externen Anbieter in unseren Räumlichkeiten wehrend der Öffnungszeiten durchzuführen.

Sport und Spiel

Neben dem Spaß an der Bewegung und dem geselligen Zusammensein, fördert Sport die Fitness und Beweglichkeit. Ausdauer, Koordination, Freude und Lachen bilden die Eckpfeiler einer stabilen Gesundheit und unterstützen einen selbständigen Lebensalltag. Ein weiteres Ziel ist, die Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden zu stabilisieren und bis ins hohe Alter zu erhalten. Durch gemeinsames Spielen und Bewegen lernen wir Rücksichtnahme, Gruppenbewusstsein und Kreativität. Wir lernen Freunde kennen, mit denen wir uns nach der Arbeit treffen können und vielleicht ergibt sich dadurch auch die Möglichkeit, die sportlichen Aktivitäten auszuweiten.
„Spielen, Lachen und Bewegen“ - so lautet unser Motto in dieser Übungseinheit.

Bewegungstherapie

Neben Gruppenübungen aus der Krankengymnastik, werden Übungen zur Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit und des Wohlbefindens durchgeführt. Mit unterschiedlichen Handgeräten, wie zum Beispiel Bälle, Stäbe, Schwebetücher,...... halten wir durch Partner – und Gruppenübungen unseren Körper fit und unseren Geist frisch. Mit Spaß, unterstützt durch Musik, gehen alle Übungen locker von der Hand.

Autogenes Training

Das Ziel des Autogene Training (AT) ist, Körper und Geist zu entspannen, Probleme zu bewältigen und durch gezielte Übungen Kraft zu schöpfen.
Das AT ist in 7 aufeinander folgende Übungen eingeteilt:

1. Die Ruhetönung
- sie dient der Eingangsübung und der Erwärmung, sie hilft der Konzentration
2. Die Schwereübung
- sie löst ein Schweregefühl und eine Entspannung der Muskulatur aus
3. Die Wärmeübung
- sie führt zu einem Wärmegefühl im ganzen Körper und die Entspannung wird tiefer
4. Die Atemübung
- durch eine konzentrierte, ruhige Atmung kommen Körper und Geist in eine tiefe Ruhe
5. Die Herzübung
- sie stabilisiert den Kreislauf und die Herztätigkeit und dient der Beruhigung
6. Das Sonnengeflecht
- bei dieser Übung wird ganz gezielt auf einen Punkt zwischen Magen und Wirbelsäule hingearbeitet, dadurch wird der Körper besser durchblutet und wohlig entspannt
7. Die Stirnkühlung
- durch diese Übung werden Körper und Geist wach und frisch, die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert

Zum Abschluss beim Autogenen Training werden kleine Geschichten vorgelesen, so dass alle Teilnehmer frisch und gestärkt mit einem Lächeln an ihren Arbeitsplatz gehen können.

Fitness

Sport Geraetespport (1 von 1)

Hier wird gerannt, getobt und an zahlreichen Fitness-Geräten geschwitzt. Die unterschiedlichsten Ballsportarten werden ausprobiert und das Sportprogramm reicht von Wettspielen über Krafttraining bis hin zum beliebten Zirkeltraining.
Unter Fitness versteht man im Allgemeinen „das körperliche und geistige Wohlbefinden". Dazu gehören regelmäßige körperliche Betätigungen und eine gesunde Ernährung. Es muss darauf geachtet werden, dass der Körper ausgewogen trainiert wird und alle Übungen individuell auf die Teilnehmer zugeschnitten sind. Es geht hier also nicht um reines Krafttraining.
Ausdauertraining, Steigerung der Belastbarkeit, Erlernen einer gesunden Atemtechnik und ausgiebiges Aufwärmen vor jeder Übungseinheit gehören ebenso dazu wie ein entspannender Ausklang am Ende jeder Übungsstunde.
Ganz wichtig ist die richtige Reihenfolge der unterschiedlichen Übungen! Wir wollen ja schließlich nicht ermüdet, sondern gestärkt und voller Energie die Sporthalle verlassen!

Fußball

Jedes Training ist aufgeteilt in spielerisches Aufwärmen, gezielte Stretchingübungen, wichtige Basisübungen (wie z.B. Dribbeln, Ballschulung allein und mit einem Partner), Koordinationstraining, Torschussübungen, Laufschulung und einem Spiel.
Ein Spiel beider Mannschaften gegeneinander ist immer wieder ein Highlight. In den Sommermonaten finden regelmäßige Trainingsläufe (Trimmpfade, Waldwege, ...) und Spiele auf Fußballplätzen statt.
Die wichtigsten Fußballregeln werden in vereinfachter Form erlernt und jeder Spieler/jede Spielerin hat die Möglichkeit, ein teilweise bebildertes Regelheft in leichter Sprache zu bekommen.

Rolliball

Beim Rolliball treffen sich regelmäßig alle Rollstuhlfahrer in der Sporthalle.
Bei flotter Musik wird mit unterschiedlich großen Bällen gespielt, es werden Gruppen- und Partnerübungen durchgeführt und alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit mit und ohne Hilfe neue Spielformen zu testen.
Auch Beschäftigte, die zwar nicht im Rollstuhl sitzen jedoch auf einen Rollator angewiesen sind, nehmen gern an dieser Übungsstunde teil.
Kleine Wettspiele bringen immer wieder Spaß und Freude in die Gruppe und sind ein wichtiger Bestandteil des Trainings.

Flexi-Bar

Ein Flexi-Bar ist ein ca. 1,50m langer Schwingstab.
Mit kurzen Bewegungen wird der Stab in Schwingung gebracht und durch kleine Impulse am Schwingen gehalten. Dabei kann der Teilnehmer stehen, sitzen oder auch liegen.
Trotz nur relativ kleiner Bewegungen werden auch Muskeln trainiert, die tief im Körper liegen und durch „normale“ gymnastische Übungen nicht erreicht werden können.
Die Übungen mit dem Flexi-Bar helfen bei Rückenproblemen, Muskelverspannungen und halten die Gelenke beweglich.
Auch eine Kräftigung der Muskeln und eine gesunde Durchblutung des ganzen Körpers können durch bestimmte Übungen mit dem Stab erreicht werden.
Jede Übungsstunde ist in einzelne Abschnitte unterteilt und jede Übungssequenz wird durch dazu passende Musik unterstützt.
Nicht zu vergessen ist, dass die Arbeit mit dem Flexi-Bar sehr viel Spaß macht und alle Teilnehmer mit viel Freude und Motivation dabei sind.

Motomed


Der Motomed ist ein motorbetriebener Bewegungstrainer, der sich ganz besonders für Menschen mit Bewegungseinschränkungen und Rollstuhlfahrer eignet.
Mit diesem Gerät werden schonend Arme oder Beine bewegt. Man kann sowohl passiv, motorunterstützt als auch aktiv mit eigener Muskelkraft mit diesem Gerät trainieren.
Die Bewegungen, die dabei ausgeführt werden, sind rund und geführt, ähnlich dem Radfahren.
Trainiert werden kann bequem vom Stuhl oder Rollstuhl aus. Die Muskulatur wird gelockert und gestärkt, die Durchblutung, die Ausdauer und die Kreislauffunktion werden verbessert. Die Gelenke werden auf sanfte Weise durchbewegt und geschmeidig gehalten.
Auch diese Übungsstunde wird musikalisch untermalt und macht allen Beteiligten viel Spaß.

Tischtennis / Bechertennis

Die Spieler und Spielerinnen sind in verschiedene Leistungsgruppen unterteilt, haben aber jederzeit die Möglichkeit untereinander zu tauschen oder kleine Turniere auszutragen.
Sicher kennt fast jeder Mensch „Tischtennis“, - aber was ist denn „Bechertennis“???
Eigentlich besteht zwischen Tischtennis und Bechertennis kein großer Unterschied.
Nur der „Schläger“ sieht etwas anders aus :
wie der Name schon sagt, hat der Spieler beim Bechertennis einen Becher an Stelle eines Schlägers in der Hand. Ein einfacher Becher, in Größe eines Kaffeebechers, wird zu einem Schläger umfunktioniert. Hierbei wird der Tischtennisball mit dem Becher nicht zurückgeschlagen sondern aufgefangen. Der Ball, der vom Gegner kommt muss also 1 mal im eigenen Feld aufkommen und dann mit dem Becher gefangen werden. Das hört sich einfacher an als es ist, macht aber riesigen Spaß und auch beim Bechertennis finden immer wieder kleine Turniere statt.

Tanzen

Nach den unterschiedlichsten Musikrichtungen, dabei geht es von Hip-Hop über Schlager zu den neuesten Liedern aus den Charts, werden kleine Choreographien eingeübt. Nach und nach entwickeln sich daraus aufführungsreife Tänze und die teilweise sehr anstrengenden Übungsstunden werden durch den Applaus des Publikums belohnt.
Auch hier wird sich zu Beginn jedes Trainings gezielt aufgewärmt und zum Regenerieren wird auch gern noch das ein oder andere Spiel zum Abschluss gemacht.

Walken

Mit aktivem Armschwung wird hierbei der ganze Körper trainiert und alle Teilnehmer sind mit großer Freude dabei. Dieser Ausdauersport wird individuell auf die Sportler und Sportlerinnen zugeschnitten. Dadurch hat wirklich jeder Teilnehmer die Chance, eine Schnupperstunde zu besuchen und diese „Frischluft-Sportart“ auszuprobieren.

Disko

Ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Drispenstedter Werkstattlebens ist unsere wöchentliche Disco.
Ca. 100 Beschäftigte aus allen Gruppenbereichen nutzen diese Zeit als Treffpunkt, um sich nach der Arbeitswoche noch einmal auszutoben und als fröhlichen Einstieg in ein wohlverdientes Wochenende.
Unser “Super-DJ“ Daniel Krause steht uns dafür immer wieder einmal zur Verfügung und reißt mit seiner abwechslungsreichen Musik auch den letzten Tanzmuffel vom Stuhl.
Gibt es einen schöneren Arbeitsausklang? Sicher nicht, denn nach einer Stunde strömen alle Discobesucher verschwitzt und glücklich in ihre Gruppen zurück.

Schwimmen

Im Rahmen der begleitenden Maßnahmen bietet die WfbM Hildesheim neben den regelmäßigen Sportangeboten für jede Gruppe monatlich einen Schwimmtermin an. Diese Termine finden turnusgemäß (nach Schwimmplan) im Innerstebad (mit Spaßbad, Rutsche, Sportbecken, Außenbecken, Nichtschwimmerbereich), als auch im Lehrschwimmbecken der Grundschule Harsum statt. Diese Angebote können von Schwimmern und Nichtschwimmern wahrgenommen werden.
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