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Coronainfo

Coronainfo (21)

Verhaltensregeln

Sehr geehrte Eltern, rechtliche Betreuungen, sehr geehrte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

die kälter werdende Jahreszeit hat uns erreicht, dass dadurch höhere Erkältungsrisiko und der Umgang mit der fordernden Corona Pandemie stellen uns weiterhin vor große Herausforderungen.
Bislang ist es gelungen, mit Übersicht und überlegter Handlungsweise die schwierige Zeit der Corona Pandemie zu bewältigen. Damit dies so bleibt, müssen wir weiterhin umsichtig und kontrolliert mit einander umgehen. Wir haben in der letzten Zeit aus diesen Gründen intensiv mit dem Gesundheitsamt Hildesheim zusammengearbeitet und daraus das Ihnen vorliegende Ampel System entwickelt.
Wie verhalte ich mich richtig, wenn der Hals kratzt und die Nase läuft? Wann muss ich zum Arzt oder muss ich auch schon bei den kleinsten Symptomen zuhause bleiben?
Um vernünftig zu entscheiden, haben wir Verhaltensregeln als ein Ampel System dargestellt.

Verhaltensregeln page 001

• Grün dargestellt bedeutet, die Werkstatt kann besucht werden

• Gelb dargestellt bedeutet, eine deutliche Erkältung muss zu Hause auskuriert werden und eventuell ein Arzt aufgesucht werden. Nach 48 Stunden Symptomfreiheit dürfen Sie wieder zur Arbeit kommen.

• Rot dargestellt bedeutet, dass eine deutliche Erkrankung vorliegt und ggf. ein Corona Test durchgeführt wird. Sie müssen zum Arzt und erhalten ggf. Anweisungen vom Gesundheitsamt. Sie dürfen nicht zur Werkstatt!

Wir hoffen, dass wir alle gemeinsam mit diesen Verhaltensregeln gut durch die kalte Jahreszeit kommen. Sollten Rückfragen oder auch der Bedarf nach weiterer Information vorliegen, melden Sie sich bitte bei den Sozialdiensten in den jeweiligen Werkstätten oder nehmen Sie Kontakt mit dem Sekretariat unter 05121-170980 auf. Wir wünschen Ihnen Kraft und Gesundheit für die kommende Zeit und sind überzeugt davon, dass wir mit umsichtigem und kontrolliertem Umgang miteinander diese immer noch schwierige Zeit meistern werden.

Hans Grupe-Hübner
-Vorstand -

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Alles so wie immer und doch ganz anders

Alles so wie immer und doch ganz anders

Seit dem 11.07.2020 ist die neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in Kraft getreten.
Für die Werkstatt Hildesheim und die Wohnanlagen ergeben sich daraus wichtige Änderungen.
Weiterhin sind die AHA-Regeln ein wesentlicher und sinnvoller Bestandteil des Werkstattalltags
- Abstand (1,5m)
- Hygiene (Handhygiene)
- Alltagsmasken (Mund-Nasen-Bedeckung)
Allerdings gibt es wichtige Neuerungen im Kapitel 4 „Betreuung, Bildung, soziale Einrichtungen“
Der §20 Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare Angebote der Eingliederungshilfe wurde überarbeitet.
Seit dem 11.07.2020 sind die Beschränkungen für die zu betreuende Personenzahl aufgehoben.
Alle Beschäftigten können wieder in die Werkstatt kommen.
ABER, da weiterhin die Abstandregeln eingehalten werden müssen, laufen die Planungen für eine sichere und, der Verordnung entsprechende, Umsetzung der neuen Gegebenheiten.
Alle Beschäftigten sollen wieder die Möglichkeit an dem Angebot Teilhabe am Arbeitsleben bekommen. Dafür sind strukturelle, bauliche und planerische Maßnahmen notwendig.
Dafür benötigen wir noch ein wenig Zeit. Die Anzahl der Beschäftigten in Arbeit wird kontinuierlich erweitert. Unser Bestreben ist ein zeitnahes Angebot für alle Beschäftigten zu bieten, in welcher Form auch immer. Das geht nicht von heute auf morgen.
Bitte beachten, weiterhin gilt:
Der Sozialdienst nimmt Kontakt auf und bespricht die Einzelheiten mit allen Beschäftigten, die jetzt noch zu Hause oder in den Wohnanlagen sind.
Bitte haben Sie weiterhin Geduld. Es kann noch eine Zeit dauern bis Sie angesprochen werden.
Vielen Dank für Ihr Verständnis – Sie hören von uns
Bleiben Sie gesund!

Text: Tobias Plitzko
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Unterweisung

Aufgrund der aktualisierten Verordnung ist die Erstunterweisung von Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln beim Eintritt in die Werkstatt überarbeitet worden.
Wir bitten um Beachtung!
Unterweisung
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Die Werkstatt öffnet am 28.05.2020 wieder, aber mit Einschränkungen!

Ab dem 28.05.2020 öffnet die Werkstatt für einen kleinen Personenkreis. Mit den Beschäftigten, die Donnerstag wieder in die Werkstatt kommen dürfen hat der Sozialdienst direkt Kontakt aufgenommen um die Einzelheiten zu besprechen. Wer noch nicht angesprochen wurde darf leider auch noch nicht in die Werkstatt zurück. Die Werkstatt wird langsam aber kontinuierlich weiter geöffnet bis eine der Beschränkungen aus der Allgemeinverfügung greift. Das kann das Erreichen der zulässigen reduzierten Belegungszahl sein aber auch die geforderten Gruppenzusammensetzungen.

Der gestaffelte Start ist notwendig um die geforderten Hygienemaßnahmen einzuhalten und daran zu wachsen.
Bitte haben Sie Geduld und warten Sie, bis sich der Sozialdienst auch bei Ihnen meldet.
Bleiben Sie gesund!
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Das Gute liegt so Nahe

Das Gute liegt so Nahe

Spendenübergabe Schutzmasken

SVHI Stadtverkehr Hildesheim GmbH & Co. KG spendet der Lebenshilfe Hildesheim 1000 Mund- Nase- Bedeckungen.
Unzählige Busse fahren täglich an dem Standort der Lebenshilfe am Römerring vorbei um auf den Betriebshof der SVHI zu gelangen. Der Lebenshilfe Standort liegt in der Sichtachse vom Busdepot zur Innenstadt. Mit der neuen Verordnung, Schutzmasken in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen, hat die SVHI für ihre Kunden Einmalmasken als Kundenservice angeschafft. Allerdings haben nach kurzer Zeit alle Fahrgäste eine eigene Schutzmaske getragen, so dass für die Ausgabe der Einmalmasken kein Bedarf mehr bestand.
Damit die Masken noch einem sinnvollen Zweck dienen hat Bernd Störig Betriebsleiter der SVHI kurzerhand bei der Lebenshilfe angefragt und 1000 Gesichtsmasken gespendet. Weitere Einrichtungen sind ebenfalls mit Spenden von Mund- Nase- Bedeckungen bedacht worden.
Die Lebenshilfe wird die Masken in der Personenbeförderung einsetzen. Somit werden die Masken doch noch dem eigentlich angedachten Zweck zugeführt.

Spendenübergabe Schutzmasken 2

Aber vorerst warten die Masken auch bei der Lebenshilfe auf ihren Einsatz, da lt. der Allgemeinverfügung ein Betretungsverbot für Werkstätten für Menschen mit Behinderung gilt und die Beschäftigten solange nicht zur Werkstatt dürfen.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Betretungsverbot bald aufgehoben wird, damit alle Beschäftigten wieder zur Werkstatt kommen können. Für die vorgeschriebene Mund- Nase- Bedeckungen der ersten Anfahrt ist gesorgt.
Text und Foto: Tobias Plitzko
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Lernen auf anderen Wegen

Lernen auf anderen Wegen

Alle 28 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Bildungsmaßnahme dürfen derzeit aufgrund der Allgemeinverfügungen der Landesregierung nicht in der Lebenshilfe Hildesheim den Berufsbildungsbereich aufsuchen. Alternativen mussten her. Aus dem Schulwesen ist das Wort Home-Schooling in dieser Zeit bereits bekannt und gelebte Praxis. Das können wir auch, dachte sich die Leiterin des Berufsbildungsbereiches Susanne Rogge-Kraft. Über 300 Blätter mit Lernaufgaben, kreativen Herausforderungen und jeweils einem Anschreiben mit erklärenden Worten werden wöchentlich zusammengestellt.

BBB Homeschooling 4

Gemeinsam mit den Bildungsbegleiter*innen werden die Schulungsinhalte individuell passend für jeden/ jede Teilnehmer*innen ausgesucht und erstellt. Jede Woche aufs Neue wird überlegt, welche Inhalte vermittelt werden sollen, wie dieses am besten umgesetzt werden kann und wer die Vorlagen erstellt. Es konnte auf einen großen Fundus an Arbeitsmaterialien aus den unterschiedlichsten Bereichen zurückgegriffen werden, aber vieles muss für die Umsetzung im häuslichen Bereich ergänzt und komplimentier werden. Auf Arbeitsblätter entsprechend der jeweiligen kognitiven Fähigkeiten und dem Leistungsniveau wird großen Wert gelegt. Umso erfreulicher ist die Kooperation zwischen der Werner von Siemens Schule und dem Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Hildesheim.

BBB Homeschooling 2

Haben die Bildungsteilnehmer*innen sonst einmal wöchentlich den Berufsschulunterricht besucht, steuern in der heutigen Zeit die Berufschullehrer weitere Arbeitsblätter und Unterlagen bei. Vieles wird aber auch neu erdacht, gestaltet und entwickelt. So sind nicht nur Aufgaben theoretisch zu lösen, sondern werden mit praktischen Komponenten ergänzt. Zum Beispiel wurden in der Tischlerei Blätter- Blumenpressen von den Bildungsbegleiter*innen gebaut, damit die Teilnehmer*innen bei Ihren Spaziergängen Pflanzen sammeln und pressen können, um damit später kreative Bilder erstellen zu können. Ein andermal wurden die Arbeitsblätter, in den es um Pflanzen ging, mit Blumensamen, Blumenerde und einen Tontopf komplettiert, um das theoretische mit der eigenen Beobachtung im Praktischen zu ergänzen. Ein weiteres Highlight war die Postkarte, die bereits frankiert und zum Teil adressiert übergeben worden ist und mit Texten und Bildern gefüllt zurückgesendet wurde. Die Bildungsbegleiter*innen freuen sich über jedes einzelne zurückgesendete Kunstwerk.

BBB Homeschooling

Es wird aber keine Person mit den Aufgaben allein gelassen. Der Kontakt wird gehalten. Zuerst haben die Bildungsbegleiter*innen mit den Teilnehmer*innen und Eltern die Möglichkeiten des Home-Schoolings besprochen. Als nächstes haben Sie ein Feedbacksystem für jede Aufgabe erdacht und auf den Arbeitsblättern eingefügt, um den Bedürfnissen und Ansprüchen der einzelnen Teilnehmer*innen besser gerecht werden zu können. Telefonisch stehen sie von montags bis freitags, in einen vordefinierten Zeitfenster, für Rückfragen aber auch als Gesprächspartner*in für die alltäglichen Dinge bereit. Die Fragebögen werden wöchentlich versendet oder persönlich, mit dem gebührenden Sicherheitsabstand, übergeben.

Aber alle Bemühungen und Anstrengungen, Bildungsinhalte auf diesem Wege zu vermitteln, können den tatsächlichen Lerninhalt vor Ort nicht ersetzen. So freuen sich alle Bildungsbegleiter*innen schon auf das Wiedersehen im Berufsbildungsbereich.

Text und Fotos: Tobias Plitzko
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Information vom 11.05.2020

Wichtige Information:

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Die Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten und vergleichbare Angebote bleiben bis einschließlich dem 27.05.2020 geschlossen!

Hier findet ihr die neue Verordnung in ausführlicher Form:
Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

Eine Notbetreuung wird unter den gesetzlichen Auflagen für berechtigte Personen angeboten. Bitte sprechen Sie uns an.
Tel: 05121 170 97 34
Montags bis freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr
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