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Aktuelles 2019

Aktuelles 2019 (20)

90.000 Helfer in Sachen Umweltschutz engagiert.

Lebenshilfe Hildesheim startet mit einem inklusiven Projekt zum Naturverständnis.

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Seit Mitte April 2019 stehen an den Werkstattstandorten Am Römerring 96 und Am Flugplatz 9 Bienenbeuten mit geschätzt jeweils 30.000 Bienen. Interessierte Mitarbeiter*innen und Beschäftigte haben an einem bienenkundlichen Grundkurs teilgenommen und konnten auf dem Lehrbienenstand des Imkervereins Kloster Marienrode e.V. den praktischen Umgang lernen. Unter Anleitung eines erfahrenen Imkers, haben die Teilnehmer die Bienenbeuten aufgestellt. Die Idee, mehr für die Umwelt zu tun und dieses erlebbar zu machen, gibt es schon länger. So sind nach den Bauarbeiten am Flugplatz die Rasenflächen in eine, für Insekten wertvolle Blumenwiese umgestaltet und Obstbäume gepflanzt worden.

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Projektteilnehmer Thomas Sklorz aus dem Sozialdienst am Römerring ist glücklich über den Start des Projektes und sieht ein großes Potenzial für Beschäftigte der Lebenshilfe in den nachgelagerten Arbeiten. Ob nun Honigschleudern und abfüllen oder das Herrichten von neuen Beuten. In jedem Fall werden zukünftig Menschen mit Behinderung von dem Projekt profitieren. Auch die Gefahren durch die Bienen sieht er unkritisch. Bienen haben wichtigeres zu tun als Menschen zu stechen. Dieses geschieht nur in Situationen der Verteidigung, so Sklorz. Um auf der sicheren Seite zu sein, sind die Beuten aber an unzugänglichen Orten aufgestellt. So ist der Beutestandort im Römerring durch eine Kette und Schilder gesichert und am Flugplatz stehen die Beuten für Besucher unerreicht auf dem Vordach. Allerdings kann man die fleißigen Bienen sehr gut aus den Räumen der öffentlichen Kantine beobachten.

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Bienenprojekt 6923

Die regelmäßige Sichtung der Bienenvölker gehört genauso zum Projektinhalt wie die Vorbereitung der Beuten und das weitere Lernen rund um die Biene. Wie verhält sich eine Biene und warum sind sie so wichtig für die Menschen, was für eine Zelle ist das und wo ist die Königin. Viele Fragen, die kompetent beantwortet werden, auch wenn sie noch nicht ausgesprochen sind. Auch in Zukunft stehen ein erfahrener Imker und der Imkerverein Kloster Marienrode e.V. als Ansprechpartner und Projektbegleiter an der Seite der Teilnehmer.

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Und es geht weiter. Die nächsten Entscheidungen müssen getroffen werden. Soll das Volk geteilt werden und in welcher Art und Weise, wann ernten wir den Honig und wer baut die Schaubeute?
Es ist geplant, an einem Standort auch eine Schaubeute zur errichten. An dieser kann jede interessierte Person sich selber einen Einblick in die dunkle Welt einer Beute verschaffen und den Bienen beim Arbeiten zuschauen.

Wer das Bienenprojekt unterstützen möchte, kann dieses tun unter Kontoverbindung:
Konto: Lebenshilfe Hildesheim e.V. :
IBAN: DE23 2519 3331 0007 7321 01
BIC: GENODEF1PAT
Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen
Verwendungszweck: Spende Bienenprojekt


Text: Tobias Plitzko
Fotos: Thomas Sklorz
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Kultur-Bankett 07.06.19 auf den Marktplätzen in Hildesheim - Sichern Sie sich ihre Sitzplätze!

Kultur-Bankett Freitag 07.06.19 1800 - 2200 Uhr

Inklusive Auftakt der Jazz-Time vom Bischofsmühle Cyclus 66 e. V..
Gemeinsam Zeit verbringen auf den Marktplätzen in Hildesheim.
• Live Musik
• Kulturprogramm
• Zusammen essen

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Einladung
Liebe Damen und Herren,
seien Sie dabei, wenn wir am 07. Juni 2019 unser viertes Kultur-Bankett zusammen mit der Jazz-Time eröffnen.

Packen Sie Ihren Picknick-Korb, für Ihre Freunde und Familie, mit allem was dazugehört:
Mitgebrachtes Sommermenü, Tischdekoration, Geschirr und Besteck. Aufbau ab 17:00 Uhr.
Genießen Sie den Abend mit einem Menschen mit Beeinträchtigung.

Bewirtung:
3 Personen angemeldet + 1 Person mit Beeinträchtigung

Zusätzlich werden wir auch mit den anliegenden Restaurants Menüs absprechen, die Sie bei Bedarf bestellen können.


Reservieren Sie jetzt Ihre Kultur-Bankett-Plätze

Kosten für die Reservierung entstehen Ihnen nicht, wir freuen uns jedoch über Ihre Spende zugunsten der Stiftung Lebenshilfe Hildesheim.

Flyer Kulturbankett 2019 Seite 1
Flyer Kulturbankett 2019 Seite 2

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Eröffnung des Berufsbildungsbereiches Holz im Römerring

Arbeiten mit Holz steht bei Förderschulabsolventen hoch im Kurs
Lebenshilfe Hildesheim eröffnet neue Werkstatträume
für den Berufsbildungsbereich Holz

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Nach zehn Monaten Umbauzeit eröffnet die Lebenshilfe Hildesheim am Standort Römerring neue Werkstatträume für den Berufsbildungsbereich Holz (BBB-Holz). „Wir reagieren damit auf die gestiegene Nachfrage nach Berufsbildungsangeboten in Handwerk und Holz“, sagte der Vorstand der Lebenshilfe Hildesheim, Bolko Seidel, anlässlich der Eröffnungsfeier. Der Berufsbildungsbereich Holz der Lebenshilfe Hildesheim besteht seit drei Jahren und war bisher im Gebäude der Lebenshilfe in Drispenstedt untergebracht. Von dem Umzug an den Römerring verspricht sich die Lebenshilfe Synergien durch die direkte Anbindung an die Tischlerei-Werkstatt der Lebenshilfe.

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Unter Führung des technischen Leiters Thomas Marschollek sind fast ausschließlich in Eigenarbeit durch Beschäftigte und Mitarbeiter neue lichtdurchflutete und fachlich modern ausgestattete Fach-Arbeitsräume entstanden. „Wir teilen uns ab sofort das Lager und rücken auch fachlich eng mit der großen Tischlerei-Werkstatt zusammen“, sagt Bildungsbegleiter Harald Daun. Die Teilnehmer des Berufsbildungsangebotes im Fach Holz freuen sich schon auf die Arbeit in den drei attraktiven modern ausgestatteten neuen Werkräumen. Etwa 100 Gästen, darunter die Hildesheimer Bürgermeisterin Beate König sowie Vertreter von Stadt, Landkreis, Agentur für Arbeit und Rentenversicherung präsentierten Daun und die Leiterin des Berufsbildungsbereichs Susanne Rogge-Kraft das Ergebnis des Umbauprojektes. Eine tolle Werkstatt mitten in unserer Stadt und nicht außerhalb auf der grünen Wiese“ lobt Bürgermeisterin König die neu geschaffenen Räume „Gestemmt wurde der Umbau mit Eigenmitteln und Spenden in Höhe von 150.000 Euro, die wir durch den hohen Anteil an Eigenleistung nicht einmal ganz aufgebraucht haben“, betont Projektleiterin Rogge-Kraft. „Mit den Berufsbildungsangeboten in Drispenstedt bieten wir derzeit 26 Plätze in verschiedenen Berufsbereichen an“, informiert Rogge-Kraft. „Allein im Bereich Holz können wir jetzt sechs bis acht Plätze anbieten. Damit sind wir eine attraktive Bildungs-Adresse für Förderschulabsolventen, inklusiv beschulte junge Erwachsene aber auch für Menschen, die nach Unfall oder Krankheit ihr Berufsfeld neu in der Arbeit mit Holz suchen.“

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Los geht’s mit Sägen, Bohren, Schleifen
Im separaten Maschinenraum bedient Serkan K. die Tretlaubsäge. Seine Hände navigieren ein kleines Sperrholzteil gekonnt in die Zähne des Sägeblatts, das er mit den Füßen antreibt. Konzentriert führt er das Holz entlang der kurvigen Bleistiftlinie in die gewünschte Form. „Sägen, Bohren, Schleifen – damit fangen wir an“, erläutert Tischler und Bildungsbegleiter Harald Daun. „Einsteiger im Berufsbildungsbereich Holz erfahren zunächst eine Menge über die verschiedenen Holzarten und üben den Umgang mit den wichtigsten Handwerkzeugen. Ob und wann die Bedienung moderner Tischlerei-Maschinen dazukommt, entscheiden wir dann ganz individuell nach Neigung und Eignung.“ Teilnehmern im Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe steht einmal wöchentlich der Besuch der Berufsschule in Kooperation mit der Werner-von-Siemensschule offen. „Während wir in Drispenstedt und am Römerring das Fach im Fokus haben, geht es in der Berufsschule eher um allgemeine Bildung wie Deutsch, Mathematik, Werkstoffkunde, Politik oder Arbeitssicherheit“, erklärt Susanne Rogge-Kraft.

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Projektstart für BBB-Hauswirtschaft steht bevor
Auch das nächste Projekt hat die Leiterin des Berufsbildungsbereiches schon im Visier: „Als Nächstes nehmen wir uns die Modernisierung des Berufsbildungsbereichs Hauswirtschaft vor“, sagt Rogge-Kraft und unterstreicht die Bedeutung des vielgestaltigen Fachs. „Hauswirtschaft, das ist nicht nur Kochen. Das ist ein weites Feld. “, betont sie. „Da geht es neben Vielem anderen zum Beispiel auch um Wäschepflege, Reinigung, Einkaufen, Lagern und Kalkulieren.“ Der Projektstart steht kurz bevor. Geplant ist unter anderem der Bau einer neuen Lehrküche. „Auch hier bemühen wir uns, mit übersichtlichem Budget viel zu erreichen“, unterstreicht Rogge-Kraft. Damit dieser Bereich demnächst ähnlich modern und attraktiv für künftige Förderschulabsolventen wird, würden wir uns über weitere gezielte Spenden in dieses Projekt freuen.“

Text: Susanne Dismer-Puls

Fotos: Tobias Plitzko



Weitere Fotos hier!
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Faschingsfest 2019 - Ein Fest an dem nur Superstars anwesend waren!

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Ein Fest an dem nur Superstars anwesend waren!

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Ohne die aufwendige Vorarbeit vieler helfender Hände gäbe es kein schönes Fest. Dieses Mal hatte der Berufsbildungsbereich seine Finger im Spiel. Die Gruppen des BBB sorgten dafür, dass die Sporthalle der Grundschule Sorsum in einem ganz anderen Licht erstrahlte. Etwa vier Wochen vor dem Faschingsfest machten sich die Gruppen daran zum Thema „Superstars“ Ideen zu sammeln und auf große Flächen zu malen und zu kleben. Die Sporthalle sah großartig aus Dank der BBB-Künstler und Künstlerinnen!


Am Abend vor dem Faschingsfest, während sich der ein oder die andere Gedanken über das Kostüm machte und sich auf den kommenden Abend freute, flitzen die Eltern der Kinder der Grundschule Sorsum und Helfer und Helferinnen der Lebenshilfe in der Sporthalle umher und verwandeln die Halle in einen Partyraum! Tischtennisplatten und Sportmatten wurden weggeräumt, Stühle, Tische, Tresen, Tanzfläche wurden aufgebaut. Und zu guter Letzt die zauberhaften Bilder an die Wände gehängt. Jetzt noch das richtige Licht und der gute Sound installiert und dann sind auch HelferInnen und Eltern bereit für die Feier!

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Hatte man Lust auf ein kühles Getränk, konnte man sich von dem 1A-Sorsumer-Eltern-Team bedienen lassen. Eine super Truppe- wir freuen uns auf weitere Feiern mit euch!

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Viel wurde geboten: Wer wollte konnte die wahrscheinlich erste Bratwurst in diesem Jahr frisch vom Grill bekommen oder sich von Pippi Langstrumpf und einer Piratenbraut mit richtig leckeren Fritten und krossen Falaffel direkt aus der Frittenbude versorgen lassen.

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An kühlen Cocktails sollte es auch an Fasching nicht fehlen!

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Gleich von Anfang an war gute Stimmung !

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Atemlose Eindrücke mit Helene und Andrea!

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Es war ein rauschendes Fest! Es wurde viel gelacht, gesungen und getanzt.

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Einer sagte auf dem Fest. „Schade, dass Fasching nur einmal im Jahr ist!“ Und ich denke, alle die an diesem Sorsumer-Superstar-Abend dabei waren geben ihm recht!

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In diesem Sinne: Helau!!

18.03.2019
Text und Fotos: Andrea Hellmers
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Lebenshilfe Hildesheim zum zweiten Mal in Folge mit dem Familiensiegel der Stadt Hildesheim ausgezeichnet

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Gemeinsam mit 43 weitern kleinen und großen Unternehmen und Vereine wurde am 27.02. im Rathaus die Auszeichnung von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Dr. Ullrich Kumme übergeben.

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Im Fokus der Betrachtung stehen Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit.

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Das Siegel ist jetzt zwei Jahre gültig.

Text und Fotos: Tobias Plitzko
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150ste Anlaufstelle für Kinder in Not in Hildesheim gekennzeichnet

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vlnr.: Frau Dr. Hespelt (Initiatorin), Frau Hartsch (Lädchen "Schau mal rein), Herr Hauptvogel (Präventionsrat der Stadt Hildesheim), Herr Straube (WL- Römerring)


„Schau mal rein“ heißt nicht nur der Laden der Lebenshilfe Hildesheim im Römerring 96 sondern ist auch schon immer eine Anlaufstelle für Hilfesuchende. Dieses wird jetzt auch noch einmal durch die Teilnahme an dem Programm „Notinsel“ deutlich. Mit dem gut sichtbar angebrachtem Aufkleber an Schaufenster oder Eingangstür sind Orte gekennzeichnet an denen Kinder und Jugendliche in Not Hilfe bekommen. 2002 hat die Stiftung Hänsel und Gretel das Projekt ins Leben gerufen. Stadt und Kreis Hildesheim werden als Standortpartner vom Präventionsrat Hildesheim betreut.
Hilfebedarf und Gefahren für Kinder und Jugendliche können sehr unterschiedlich sein. Vom verlorengegangen Haustürschlüssel über die Konfrontation mit aggressiven Tieren bis hin zu Belästigung oder Bedrohungen durch bekannte oder unbekannte Menschen.
Gut zu wissen wo einem geholfen wird. Häufig reicht schon ein Pflaster, die Begleitung zur nächsten Bushaltestelle oder ein Anruf im Elternhaus. Manchmal sind es aber mehr als ein kleines Wehwehchen des Alltags. So sind alle wichtigen Notfallnummern in der Notinsel vorhanden, die Mitarbeiter informiert und eine Handlungsanweisung zur Hilfskette vorhanden.
Ein weiterer Ort in Hildesheim für mehr Sicherheit von Kindern und Jugendlichen.


Text und Foto: Tobias Plitzko
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